Aus unserer Küche / Frühstück

Amaranth-Porridge mit Apfel und Zimt

Warmer Frühstücksbrei aus ganzen Amaranthkörnern, mit Milch cremig gerührt und mit weichen Apfelwürfeln serviert. Zimt und etwas Ahornsirup ergänzen die feinkörnige Basis – ohne Haferflocken oder gepufften Amaranth.

10 Min. Vorbereitung55 Min. insgesamt2 Portionen
Cremebeiger Amaranth-Porridge mit winzigen gegarten Körnern und weichen Apfelwürfeln mit roten Schalenstückchen, dezent mit Zimt gewürzt in einer cremefarbenen SchaleKI-Symbolbild

Zutaten

7 Zutaten

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2 Portionen

Formgröße und Garzeit bitte separat anpassen.

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Dein Zeitplan

Vorbereiten
10 Min.
Garen
40 Min.
Ruhen & abkühlen
10 Min.

Etwa 55 Minuten insgesamt. Die 10 Minuten Vorbereitung umfassen Abspülen, Apfelschneiden und Anrichten; davon liegen etwa 5 Minuten parallel zur Garzeit. Etwa 40 Minuten entfallen auf Aufkochen, 30 Minuten Körnergaren und 3–5 Minuten Erwärmen mit Milch. Dazu kommen 10 Minuten Quellzeit. Die Äpfel dünsten während der letzten Gar- und Quellphase. Abweichende Packungsangaben oder noch harte Körner können die Zeit verlängern.

Bereitlegen: Kleiner Kochtopf mit dickem Boden und Deckel, etwa 1,5 Liter · Zweiter kleiner Topf mit Deckel für die Äpfel · Sehr feinmaschiges Sieb oder großes Teesieb für die winzigen Körner · Küchenwaage, Messbecher, Brett und Messer · Kochlöffel oder hitzefester Teigschaber und zwei Frühstücksschalen

Schritt für Schritt

0 von 6 erledigt

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  1. Die ganzen Amaranthkörner abspülen

    Vor dem Abwiegen Wasser- und Garzeitangaben der Amaranthpackung lesen; sie haben bei Abweichungen Vorrang. Rohe ganze Körner in einem sehr feinen Sieb unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Mit dem Wasseranteil für die Körner und dem Salz in den Topf geben und aufkochen. Die übrige Wassermenge für die Äpfel zurückhalten. Für die glutenfreie Zubereitung passend gekennzeichneten Amaranth und saubere Arbeitsgeräte verwenden.

    Zutaten für diesen Schritt2 Portionen
    • 120 gAmaranth, rohe ganze Körner, glutenfrei gekennzeichnet
    • 360 mlWasser, auf Amaranth und Äpfel aufgeteilt; Packungsangabe für die Körner beachten · Anteil für die Körner; abweichende Packungsangabe beachten
    • 0,5 gSalz
    Nächster Schritt
  2. Langsam garen und nachquellen lassen

    Die Hitze auf eine kleine Stufe reduzieren. Die Körner etwa 30 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen und gelegentlich vom Topfboden her umrühren. Falls sie vorzeitig trocken werden, etwas heißes Wasser ergänzen. Danach von der heißen Platte ziehen und 10 Minuten zugedeckt nachquellen lassen. Bereits während der letzten 10–15 Minuten der Garzeit mit den Äpfeln im nächsten Schritt beginnen. Nach der Quellzeit sollen die Körner gegart sein und eine sämige, noch feinkörnige Masse bilden. Bei deutlich hartem Kern mit etwas heißem Wasser weitergaren.

    Nächster Schritt
  3. Parallel die Zimtäpfel dünsten

    Den Apfel gründlich waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Mit Schale in etwa 1 cm kleine Würfel schneiden. Im zweiten Topf mit dem zurückgehaltenen Wasser, dem Ahornsirupanteil für die Äpfel und dem Zimtanteil für die Äpfel mischen. Aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 8–10 Minuten dünsten, zwischendurch umrühren. Die Stücke sollen weich sein und noch ihre Form behalten. Bei einer festeren Apfelsorte einige Minuten länger garen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen und zugedeckt lassen, bis der Porridge fertig ist.

    Zutaten für diesen Schritt2 Portionen
    • 250 grotschaliger Apfel, mit Schale und ohne Kerngehäuse gewogen
    • 30 mlWasser, auf Amaranth und Äpfel aufgeteilt; Packungsangabe für die Körner beachten · Anteil zum Apfeldünsten
    • 10 mlAhornsirup, auf Äpfel und Porridge aufgeteilt · Anteil für die Äpfel
    • 0,25 TLZimt, gemahlen, auf Äpfel und Porridge aufgeteilt · Anteil für die Äpfel
    Nächster Schritt
  4. Milch und Würzung ergänzen

    Nach der Quellzeit Milch, den übrigen Ahornsirup und den übrigen Zimt zum Amaranth geben. Mit dem Kochlöffel gründlich verrühren, dabei auch die Masse vom Topfboden lösen.

    Zutaten für diesen Schritt2 Portionen
    • 200 mlMilch, 3,5 % Fett
    • 10 mlAhornsirup, auf Äpfel und Porridge aufgeteilt · restlicher Ahornsirup
    • 0,25 TLZimt, gemahlen, auf Äpfel und Porridge aufgeteilt · restlicher Zimt
    Nächster Schritt
  5. Den Porridge cremig erwärmen

    Den Topf wieder auf den Herd stellen und den Porridge bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 3–5 Minuten unter Rühren erwärmen, bis er sanft blubbert und cremig vom Löffel fällt. Nicht stark kochen lassen. Ist noch viel freie Flüssigkeit sichtbar, kurz offen weiterköcheln; bei zu fester Konsistenz schluckweise etwas heißes Wasser einrühren. Amaranth bleibt fein strukturiert und muss nicht zu einer völlig glatten Creme zerkochen.

    Nächster Schritt
  6. Mit den warmen Äpfeln anrichten

    Den warmen Porridge auf die eingestellte Portionenzahl verteilen. Die weichen Zimtäpfel mit ihrer wenigen verbliebenen Flüssigkeit daraufgeben und direkt servieren. Nach der Quellpause und beim Stehen kann die Masse weiter andicken; deshalb erst unmittelbar vor dem Essen auf die gewünschte Konsistenz bringen. Für größere Mengen einen passenden Topf wählen und weiterhin nach Garzustand statt nur nach der Uhr entscheiden.

Beim Einkauf beachten
Enthält: Milch. Kennzeichnung und Allergenhinweise deiner Produkte prüfen. Zutatenprofile ersetzen diese Prüfung nicht.

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Amaranth-Porridge aus ganzen Körnern statt Pops

Für diesen Frühstücksbrei kommt roher Amaranth in den Topf. Die winzigen Körner werden zunächst in Wasser gegart und erst danach mit Milch cremig gerührt. Das unterscheidet den Ablauf von einem Porridge aus Flocken und von einer Schale mit gepufftem Amaranth. Plane die Koch- und Quellzeit deshalb bewusst ein: Ein kurzes Übergießen mit heißer Flüssigkeit ersetzt das Garen der ganzen Körner hier nicht.

Beim Einkauf hilft ein genauer Blick auf die Zutatenform. Auf der Packung soll Amaranth als ganzes Korn oder als Samen stehen. Gepuffter Amaranth, Amaranthmehl und Fertigmischungen sind andere Produkte und lassen sich nicht mit denselben Mengen und Zeiten verwenden. Auch die Wasserangaben verschiedener Hersteller sind nicht identisch. Die Mengenhilfe trennt deshalb den Wasseranteil für die Körner von der kleinen Menge für die Äpfel; eine abweichende Packungsanweisung betrifft den Körneranteil.

Cremiger Brei mit einer feinen Körnerstruktur

Gekochter Amaranth wird sämig und bleibt dabei fein strukturiert. Ziel ist ein löffelbarer Frühstücksbrei, keine völlig glatte Creme und keine trockene Beilage aus einzelnen losen Körnern. Prüfe nach der Quellzeit, ob noch deutlich harte Kerne vorhanden sind. In diesem Fall hilft weiteres sanftes Garen mit etwas heißem Wasser. Sind die Körner gar, aber die Masse sehr dick, lässt sie sich beim Erwärmen mit Milch wieder lockern.

Gelegentliches Rühren vom Boden her hilft beim gleichmäßigen Garen. Gerade nach der Milchzugabe ist niedrige Hitze sinnvoll: Die fertige Masse soll warm und cremig werden, nicht kräftig sprudeln. Ein Topf mit dickem Boden und ein Löffel, mit dem du die Bodenecken erreichst, erleichtern diesen letzten Abschnitt. Gib zusätzlich benötigte Flüssigkeit in kleinen Schlucken dazu, statt einen bereits passenden Brei vorsorglich stark zu verdünnen.

Warme Apfelstücke als einfacher Abschluss

Die Äpfel werden separat mit wenig Wasser, Zimt und einem Teil des Ahornsirups gedünstet. So kannst du ihre Konsistenz unabhängig vom Amaranth prüfen. Kleine Würfel garen gleichmäßiger als große Stücke; eine festere Sorte kann trotzdem etwas länger brauchen. Die Schale bleibt für dieses Rezept am gründlich gewaschenen Apfel. Wiege die Menge erst ohne Kerngehäuse ab. Zum Servieren kommen die weichen Würfel obenauf, während der Brei darunter seine feine Körnerstruktur behält.

Gut vorbereitet

Kleine Details, die helfen

Ein wirklich feines Sieb nehmen

Prüfe vor dem Abspülen, ob die kleinen Amaranthkörner durch die Maschen passen. Ein grobes Küchensieb eignet sich dafür nicht; ein feinmaschiges Teesieb funktioniert auch in mehreren kleinen Durchgängen.

Wasser und Quellzeit nicht verwechseln

Dicke Konsistenz allein zeigt noch nicht, dass die Körner gegart sind. Nach der Quellpause probieren und bei deutlich hartem Kern mit etwas heißem Wasser weitergaren.

Die Äpfel nebenher vorbereiten

Beginne mit dem Schneiden und Dünsten während der letzten Körnergarzeit. So passt die Apfelzubereitung in den Zeitplan, ohne dass der fertige Milchbrei lange warten muss.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Rezept

Kann ich gepufften Amaranth dafür nehmen?

Nicht mit dieser Anleitung. Gepuffter Amaranth ist bereits anders verarbeitet und braucht nicht dieselbe lange Kochzeit. Für dieses Rezept rohe ganze Amaranthkörner verwenden.

Muss ich den Amaranth über Nacht einweichen?

Für dieses Rezept musst du die ganzen Körner nicht über Nacht einweichen. Halte dich an die Gar- und Wasserangaben deiner Packung und die zusätzliche Quellpause. Eine verkürzte Kochzeit für eingeweichte Körner ist hier nicht eingerechnet.

Warum bleibt Amaranth nach dem Kochen körnig?

Eine feine Struktur gehört bei diesem Brei dazu. Deutlich harte, ungegarte Kerne dagegen nicht: Dann etwas heißes Wasser hinzufügen und sanft weitergaren. Nicht durch immer stärkeres Kochen versuchen, eine völlig glatte Creme zu erzeugen.

Ist der Amaranth-Porridge vegan?

Die angegebene Rezeptur enthält Kuhmilch und ist deshalb nicht vegan. Ein ungesüßter, glutenfrei gekennzeichneter Pflanzendrink ist eine mögliche Alternative; je nach Produkt verändern sich Geschmack und Cremigkeit. Bei Haferdrink auf die ausdrückliche Glutenfrei-Kennzeichnung achten.

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