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Glutenfreie Pizza Margherita

Zwei kleine glutenfreie Pizzen mit Tomatensauce, Mozzarella und frischem Basilikum. Der Hefeteig mit Schär Mix B wird zuerst vorgebacken und anschließend belegt fertig gebacken – mit einem klaren Zeitplan für den Haushaltsbackofen.

25 Min. Vorbereitung · geplant2 Std. insgesamt · geplant2 Pizzen
Fertig gebackene glutenfreie Pizza mit goldbraunem unregelmäßigem Rand, roter Tomatensauce, geschmolzenem Mozzarella und frischen BasilikumblätternKI-Symbolbild

Praxistest noch offen. Dieses Rezept ist recherchiert, aber noch nicht in unserer Küche getestet. Mengen, Zeiten und Ergebnis sind noch nicht durch einen eigenen Kochversuch bestätigt.

Zutaten

8 Zutaten

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2 Pizzen

Formgröße und Garzeit bitte separat anpassen.

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Dein Zeitplan

Vorbereiten
25 Min.
Garen
50 Min.
Ruhen & abkühlen
45 Min.

Planwert für zwei fertig gebackene Pizzen: 25 Minuten für Abwiegen, Mischen, Formen und Belegen außerhalb der Gare, 45 Minuten Gehzeit sowie 50 Minuten Ofenzeit. Die Belagvorbereitung und mindestens 25 Minuten Vorheizen laufen während der Gare. Nacheinander zwei Böden je 10 Minuten vorbacken, anschließend jede belegte Pizza etwa 12–15 Minuten fertig backen; für die Planung sind je 15 Minuten angesetzt. Nur ein Blech pro Durchgang. Weitere Pizzen verlängern die Ofenzeit. Praxistest noch offen.

Bereitlegen: Küchenwaage, für Hefe mit 0,1-g-Schritten · Rührschüssel und Handrührgerät mit Knethaken · Teigschaber · Zwei runde Metall-Pizzableche, je 24 cm Durchmesser · Backpinsel · Sieb, Schale und sauberes Küchenpapier · Messer, Brett und Löffel · Backofen mit Ober-/Unterhitze, Rost im unteren Drittel · Ofenhandschuhe und Pfannenwender

Schritt für Schritt

0 von 6 erledigt

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  1. Den glutenfreien Hefeteig mischen

    Saubere Geräte und eine Arbeitsfläche ohne glutenhaltige Krümel verwenden. Für die Rezeptur ist Schär Mix Brot / Mix B vorgesehen, keine Universal- oder Kuchenmischung. Die aktuelle Packung prüfen; die Mischung kann laut Hersteller Spuren von Soja enthalten. Vom Öl und Salz jeweils den in der Mengenhilfe genannten Anteil für den Teig abnehmen; die übrigen Anteile zurückstellen. Wasser, Teigöl und Teigsalz in die Schüssel geben, Brotmehlmischung und direkt einmischbare Trockenhefe ergänzen. Zunächst langsam vermengen, dann etwa 5 Minuten auf mittlerer Stufe mischen. Den Schüsselrand zwischendurch abschaben. Die weiche Masse soll einheitlich und frei von trockenen Mehlnestern sein. Rohen Teig nicht probieren.

    Zutaten für diesen Schritt2 Pizzen
    • 250 gSchär Mix Brot / Mix B, glutenfreie Brotmehlmischung
    • 213 mlWasser, lauwarm (etwa 28 °C)
    • 25 gOlivenöl, für Teig und Bleche · für den Teig; übriges Öl für die Bleche zurückstellen
    • 4 gSalz, für Teig und Tomatensauce · für den Teig; übriges Salz für die Sauce
    • 3,5 gTrockenhefe zum direkten Einmischen
    Nächster Schritt
  2. Gehen lassen und Ofen vorheizen

    Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 45 Minuten bei warmer Raumtemperatur gehen lassen. Er soll sichtbar luftiger werden; bleibt er unverändert kompakt, mehr Zeit geben. Währenddessen den Belag wie im nächsten Schritt vorbereiten. Spätestens während der letzten 25 Minuten der Gare den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Rost im unteren Ofendrittel einschieben. Das Vorheizen läuft parallel zur Gehzeit.

    Nächster Schritt
  3. Während der Gare den Belag vorbereiten

    Den Mozzarella aus der Lake nehmen und abtropfen lassen. Die benötigte Käsemenge ohne Lake abwiegen, in kleine Stücke zupfen und auf sauberem Küchenpapier einige Minuten weiter abtropfen lassen, dann sanft trocken tupfen. Bis zum Belegen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Passierte Tomaten mit dem zurückgestellten Salz verrühren; nicht mit Wasser verdünnen. Basilikum unter fließendem Trinkwasser waschen, behutsam trocken tupfen und zum späteren Servieren zurücklegen. Die Sauce bleibt ungekocht und wird dünn aufgetragen.

    Zutaten für diesen Schritt2 Pizzen
    • 160 gpassierte Tomaten, ohne zugesetztes Salz
    • 1 gSalz, für Teig und Tomatensauce · für die Tomatensauce
    • 200 gMozzarella aus pasteurisierter Kuhmilch, abgetropft gewogen
    • 4 gfrische Basilikumblätter
    Nächster Schritt
  4. Zwei gleichmäßige Böden formen

    Die Pizzableche mit dem zurückgestellten Öl dünn bis zum Rand einpinseln. Den gegangenen Teig entsprechend der eingestellten Anzahl Pizzen in gleich große Stücke teilen. Je ein Stück auf ein Blech setzen und mit leicht feuchten Fingerspitzen von der Mitte nach außen zu einem Boden von etwa 24 cm Durchmesser drücken. Die Mitte gleichmäßig ungefähr 4–5 mm dünn halten, außen einen kleinen Rand stehen lassen. Nicht frei hochheben oder wie Weizenteig auseinanderziehen. Bei mehr Pizzen gleich große Böden und zusätzliche Backdurchgänge einplanen.

    Zutaten für diesen Schritt2 Pizzen
    • 10 gOlivenöl, für Teig und Bleche · gleichmäßig auf die Pizzableche verteilen
    Nächster Schritt
  5. Die Böden nacheinander vorbacken

    Die noch unbelegten Böden einzeln auf dem Rost im unteren Ofendrittel ungefähr 10 Minuten vorbacken. Während ein Boden im Ofen ist, die übrigen Rohlinge abdecken. Die Oberfläche soll gesetzt und trocken wirken, der Boden sich mit einem Pfannenwender vorsichtig anheben lassen. Starke Bräunung ist noch nicht das Ziel. Jedes Blech mit Ofenhandschuhen herausnehmen und auf einer hitzefesten Unterlage abstellen. Für die Basismenge ergeben sich zwei Vorbackdurchgänge; der Ofen bleibt auf 220 °C. Die Böden sind jetzt erst vorgebacken, noch nicht servierfertig.

    Nächster Schritt
  6. Belegen und vollständig fertig backen

    Sauce und Mozzarella gedanklich in gleich große Portionen je Pizza aufteilen. Jeden vorgebackenen Boden erst unmittelbar vor seinem Endbackgang belegen; die übrigen Böden bleiben bis dahin unbelegt und der dafür vorbereitete Mozzarella weiter abgedeckt im Kühlschrank. Die Sauce dünn verstreichen, am Rand etwa 1 cm frei lassen und die Käsestücke mit etwas Abstand verteilen. Jede Pizza einzeln bei weiterhin 220 °C Ober-/Unterhitze im unteren Ofendrittel etwa 12–15 Minuten fertig backen. Ab Minute 12 prüfen: Käse vollständig geschmolzen, Rand goldbraun und Unterseite fest mit gebräunten Stellen. Ein Stück anschneiden; in der Mitte darf keine nasse, klebrige Teigschicht bleiben. Bei Bedarf einige Minuten weiterbacken und dabei die Bräunung beobachten. Herausnehmen, Basilikum auf der fertigen Pizza verteilen und heiß servieren, sobald sie sich gut schneiden lässt. Die nächste Pizza erst dann belegen und anschließend ebenso fertig backen; sie kommen bei diesem Ablauf nacheinander auf den Tisch.

    Zutaten für diesen Schritt2 Pizzen
    • 160 gpassierte Tomaten, ohne zugesetztes Salz · vorbereitete Sauce aufteilen; jeden Boden erst direkt vor seinem Endbackgang bestreichen
    • 200 gMozzarella aus pasteurisierter Kuhmilch, abgetropft gewogen · vorbereitete Stücke aufteilen; den Käse für wartende Pizzen weiter gekühlt lassen
    • 4 gfrische Basilikumblätter · erst nach dem Backen auf die Pizzen geben

Beim Einkauf beachten
Enthält: Milch. Kennzeichnung und Allergenhinweise deiner Produkte prüfen. Zutatenprofile ersetzen diese Prüfung nicht.

Über dieses Rezept

Eine Margherita, bei der der Boden mitgedacht ist

Tomate, Mozzarella und Basilikum reichen für eine Pizza mit klaren Aromen. Bei dieser glutenfreien Margherita gehört aber auch der Ablauf zum Rezept: Der Boden wird zuerst ohne Belag vorgebacken. Erst wenn seine Oberfläche gesetzt ist, kommen Tomatensauce und Käse dazu. So hast du einen eindeutigen Zwischenstand und kannst prüfen, ob die Mitte überall gleichmäßig dünn geworden ist. Der zweite Backgang macht daraus eine vollständige Pizza.

Die Grundlage ist eine genau benannte Brotmehlmischung. Reines Reismehl oder eine beliebige glutenfreie Universalmischung sind dafür kein gleichwertiger Ersatz. Die Mischung bringt bereits bindende Bestandteile mit; zusätzliche Flohsamenschalen oder Xanthan gehören deshalb nicht hinein. Der weiche Teig wird direkt auf dem gefetteten Metallblech geformt. Er muss nicht vom Brett auf einen heißen Stein befördert werden.

Wenige Zutaten, aber nicht zu viel Feuchtigkeit

Beim Mozzarella zählt das Gewicht des Käses ohne seine Lake. Die Kugeln erst abtropfen lassen, dann abwiegen und zerteilen. Auch aus den kleinen Stücken kann noch Flüssigkeit austreten. Ein wenig Zeit auf Küchenpapier und vorsichtiges Abtupfen helfen, diese Feuchtigkeit vor dem Belegen zu entfernen. Bis dahin bleibt der vorbereitete Käse im Kühlschrank. Das ist keine Anleitung, ihn über Stunden auf der Arbeitsfläche trocknen zu lassen.

Die passierten Tomaten werden nur leicht gesalzen und dünn verteilt. Für die zwei kleinen Pizzen sind insgesamt 160 Gramm vorgesehen. Mehr Sauce macht die Margherita nicht automatisch besser: Sie bringt zusätzliche Feuchtigkeit auf den Boden und verändert den Backverlauf. Zwischen den Mozzarellastücken darf Tomatensauce sichtbar bleiben. Eine geschlossene, dicke Käsedecke ist nicht das Ziel. Das Basilikum wird erst nach dem Backen aufgelegt, damit die empfindlichen Blätter nicht die ganze Ofenzeit mitmachen.

Den Pizzaabend nach den Backdurchgängen planen

Mit Ober- und Unterhitze wird hier nur ein Pizzablech gleichzeitig gebacken. Für die Basismenge bedeutet das zwei kurze Vorbackgänge und anschließend zwei Durchgänge mit Belag. Die Ofenzeit bezieht sich auf beide Pizzen zusammen. Beim ersten Versuch lohnt es sich, auch die Unterseite anzusehen und einen Blick in die angeschnittene Mitte zu werfen. Geschmolzener Käse allein zeigt nicht, ob der Teig darunter schon fertig ist.

Der Portionenrechner verändert die Anzahl gleich großer Pizzen. Er macht aus zusätzlichen Zutaten keinen dickeren Boden und verkürzt auch nicht die Wartezeit am Ofen. Wenn mehrere Personen gemeinsam essen, lässt sich die erste Pizza bereits teilen, während die nächste fertig backt. So wird jede frisch gegessen. Die letzte Pizza bestimmt die angegebene Gesamtzeit; längere Gare oder ein langsamerer Backofen können den Ablauf verlängern.

Gut vorbereitet

Kleine Details, die helfen

An den Anteil fürs Blech denken

Das Öl ist aufgeteilt: Ein Teil kommt in den Teig, der Rest auf die Metallbleche. Die Mengenhilfe zeigt beide Anteile. Kein zusätzliches Öl als unberechnetes Topping verwenden.

Unterseite statt nur Käse ansehen

Mit einem Pfannenwender vorsichtig anheben und die Unterseite prüfen. Ist der Rand schon dunkel, die Mitte aber noch nass, hilft beim nächsten Versuch ein gleichmäßiger dünnerer Boden und ein sparsamerer Belag.

Mozzarella vorbereiten, nicht ausdrücken

Abtropfen lassen, klein zupfen und trocken tupfen. Nicht mit Lake abwiegen und keine großen nassen Kugelhälften auf die Sauce legen. Der Käse bleibt bis zum Belegen gekühlt.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Rezept

Kann ich eine andere glutenfreie Mehlmischung verwenden?

Für diese Variante ist kein Austausch abgestimmt. Verwende Schär Mix Brot / Mix B. Andere Mischungen oder reine Mehle können eine andere Wassermenge, Bindung und Teigführung benötigen.

Warum wird der Pizzaboden vorgebacken?

Der erste Backgang setzt die Oberfläche und macht den dünnen Boden formstabil. Danach wird er mit Sauce und Mozzarella fertig gebacken. Das Vorbacken allein genügt nicht zum Servieren; beide Backphasen gehören zu diesem Rezept.

Kann ich Büffelmozzarella oder Burrata verwenden?

Diese Rezeptur ist auf abgetropften Kuhmilch-Mozzarella ausgelegt. Andere Käseformen können mehr Flüssigkeit abgeben oder anders schmelzen. Ein Austausch mit gleicher Menge und unverändertem Backplan ist hier nicht erprobt.

Kann ich beide Pizzen gleichzeitig in den Ofen schieben?

Die Anleitung ist für ein Blech pro Durchgang bei Ober-/Unterhitze geplant. Zwei Ebenen oder Umluft verändern die Wärmeverteilung und sind nicht geprüft. Beim angegebenen Ablauf werden die fertigen Pizzen nacheinander serviert.

Weiterlesen & verstehen

Das Wissen dahinter

Zutaten und ihre Eigenschaften besser verstehen — passend zu diesem Rezept.

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