Aus unserer Küche / Frühstück

Glutenfreie Apfelpfannkuchen mit Zimt

Kleine, flache Apfelpfannkuchen aus Reismehl, Ei und Milch. Fein geriebener Apfel und Zimt stecken direkt im Teig; gebacken wird ohne Backpulver und ohne zusätzliche Garnitur.

15 Min. Vorbereitung · geplant55 Min. insgesamt · geplant2 Portionen
Kleine flache Apfelpfannkuchen mit ungleichmäßigen goldbraunen Bratflecken und feinen Apfelfasern auf einem cremefarbenen Teller, ohne GarniturKI-Symbolbild

Praxistest noch offen. Dieses Rezept ist recherchiert, aber noch nicht in unserer Küche getestet. Mengen, Zeiten und Ergebnis sind noch nicht durch einen eigenen Kochversuch bestätigt.

Zutaten

8 Zutaten

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2 Portionen

Formgröße und Garzeit bitte separat anpassen.

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Dein Zeitplan

Vorbereiten
15 Min.
Garen
30 Min.
Ruhen & abkühlen
10 Min.

Geplant für 2 Portionen: 15 Minuten vorbereiten, 10 Minuten Teigruhe und etwa 30 Minuten portionsweise ausbacken. Die Basismenge ergibt voraussichtlich 14–16 kleine Pfannkuchen, etwa fünf bis sechs Pfannenrunden mit je drei Stück. Die Pfanne gegen Ende der Ruhezeit erwärmen. Größere Mengen oder weniger Platz in der Pfanne brauchen mehr Bratdurchgänge. Praxistest noch offen.

Bereitlegen: Beschichtete Pfanne, etwa 24–26 cm Durchmesser · Küchenwaage, Messbecher und Rührschüssel · Schneebesen, Teigschaber und Esslöffel · Schälmesser, feine Küchenreibe und feines Sieb · Breiter Pfannenwender

Schritt für Schritt

0 von 6 erledigt

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  1. Apfel vorbereiten

    Arbeitsfläche, Reibe und Zubehör sorgfältig von glutenhaltigen Resten reinigen und glutenfrei gekennzeichnetes Reismehl verwenden. Den Apfel waschen, schälen und entkernen. Erst das vorbereitete Fruchtfleisch entsprechend der Zutatenliste abwiegen, dann fein reiben. Im feinen Sieb mit dem Löffel leicht andrücken, bis frei austretender Saft abläuft. Die Raspel bleiben feucht; nicht trocken auspressen. Den abgelaufenen Saft nicht in den Teig geben.

    Zutaten für diesen Schritt2 Portionen
    • 120 gsäuerlicher Apfel, geschält und entkernt gewogen, anschließend fein reiben
    Nächster Schritt
  2. Den Teig anrühren

    Eier, Milch, Zucker und Salz mit dem Schneebesen verrühren. Reismehl mit Zimt mischen und nach und nach einrühren, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Die vorbereiteten Apfelraspel gleichmäßig unterheben. Auch den Schüsselboden mitnehmen. Bei umgerechneten Ei-Bruchteilen ein Ei verquirlen und den benötigten Anteil abwiegen. Es kommen weder Backpulver noch geschlagener Eischnee in den Teig.

    Zutaten für diesen Schritt2 Portionen
    • 150 gfeines helles Reismehl, glutenfrei gekennzeichnet
    • 150 mlVollmilch
    • 2 StückEier, Größe M
    • 120 gsäuerlicher Apfel, geschält und entkernt gewogen, anschließend fein reiben
    • 15 gZucker
    • 1,5 ggemahlener Ceylon-Zimt
    • 1 gSalz
    Nächster Schritt
  3. Kurz ruhen lassen

    Den Teig abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Danach vom Boden her kurz durchrühren. Er soll langsam vom Löffel fließen und sich in der Pfanne dünn verstreichen lassen. Keine weitere Frucht oder den aufgefangenen Apfelsaft ergänzen. Vor jeder späteren Pfannenrunde erneut kurz durchrühren, damit sich Apfel und Teig gleichmäßig verteilen.

    Nächster Schritt
  4. Pfanne und Öl vorbereiten

    Die beschichtete Pfanne gegen Ende der Ruhezeit bei mittlerer Hitze erwärmen. Einen kleinen Teil des abgemessenen Öls dünn auf dem Pfannenboden verteilen; den Rest für die weiteren Durchgänge zurückhalten. Das Öl soll nicht rauchen. Einen breiten Pfannenwender bereitlegen.

    Zutaten für diesen Schritt2 Portionen
    • 15 mlraffiniertes Rapsöl zum Ausbacken · insgesamt für alle Pfannenrunden
    Nächster Schritt
  5. Die erste Runde ausbacken

    Je ungefähr 35 g Teig, etwa 2 Esslöffel, mit Abstand in die Pfanne geben. Jede Portion sofort zu einem flachen Kreis von etwa 9 cm verstreichen, ungefähr 4–6 mm dick. Je nach nutzbarem Pfannenboden passen zwei bis drei Stück nebeneinander. Etwa 2–3 Minuten auf der ersten Seite backen. Erst wenden, wenn die Ränder fest wirken, die Unterseite goldbraune Flecken hat und sich mit dem Wender lösen lässt. Auf der zweiten Seite etwa 1–2 Minuten weiterbacken. Den ersten Pfannkuchen in der Mitte teilen: Es darf keine flüssige oder schmierig-rohe Teigschicht bleiben. Bei Bedarf länger backen; bräunt er dabei zu stark, die Hitze reduzieren.

    Nächster Schritt
  6. Restlichen Teig verarbeiten und servieren

    Den restlichen Teig ebenso portionsweise ausbacken und das übrige Öl bei Bedarf dünn in der Pfanne verteilen. Vor dem Einfüllen jeweils kurz umrühren. Anhaftende dunkle Reste zwischen den Runden vorsichtig entfernen. Die Basismenge für zwei Portionen ergibt voraussichtlich 14–16 kleine Pfannkuchen; Durchmesser und Füllmenge verändern die Anzahl. Warm nach und nach servieren. Für mehr Portionen zusätzliche Pfannenrunden einplanen und die Temperatur nicht erhöhen.

Beim Einkauf beachten
Enthält: Ei, Milch. Kennzeichnung und Allergenhinweise deiner Produkte prüfen. Zutatenprofile ersetzen diese Prüfung nicht.

Über dieses Rezept

Apfelpfannkuchen mit Frucht in jedem Bissen

Apfel und Zimt passen auch ohne großen Pfannkuchenstapel auf den Frühstückstisch. Hier steckt die Frucht fein gerieben direkt im Teig, statt als dicke Scheibe auf einer Seite zu liegen. Die kleinen Pfannkuchen bleiben flach und bekommen beim Braten einzelne goldbraune Stellen. Sie sind eine eigenständige Variante unserer glutenfreien Reismehlpfannkuchen: mit weniger Milch, einer gewogenen Apfelmenge und etwas Zucker im Teig. Einen zusätzlichen Belag brauchst du dafür nicht.

Das Rezept eignet sich für ein Frühstück zu zweit oder eine warme Pause am Nachmittag. Die Basismenge ist in zwei Portionen aufgeteilt, nicht in zwei einzelne Pfannkuchen. Geplant sind ungefähr 14–16 kleine Stücke. Damit lässt sich auch direkt aus der Pfanne servieren: Während die nächste Runde brät, können die ersten schon gegessen werden. Du musst nicht warten, bis der ganze Teig verarbeitet ist.

Fein reiben, genau wiegen, Saft kontrollieren

Ein kleiner und ein großer Apfel können sehr unterschiedliche Mengen Fruchtfleisch liefern. Deshalb zählt hier das Gewicht nach dem Schälen und Entkernen. Erst danach wird gerieben. Die feinen Raspel lassen sich im dünnen Teig verteilen, ohne große Stücke zu bilden. Ein kurzer Druck im Sieb entfernt frei austretenden Saft; die Frucht soll dabei feucht bleiben. Das ist keine Aufforderung, den Apfel vollständig auszupressen.

Im Vergleich zur schlichten Reismehlbasis ist weniger Milch eingeplant, weil die Frucht zusätzliche Feuchtigkeit mitbringt. Der abgefangene Saft kommt deshalb nicht wieder in die Schüssel. Auch Apfelmus oder grobe Würfel sind keine direkten Ersatzformen für diese Rezeptur. Bereite den Apfel unmittelbar vor dem Anrühren vor und verarbeite den Teig nach der kurzen Ruhezeit. Beim ersten Versuch helfen unveränderte Zutatenmengen, das Verhalten der eigenen Pfanne einzuschätzen.

Flach ausbacken und erst dann wenden

Diese glutenfreien Apfelpfannkuchen werden ohne Backpulver und ohne aufgeschlagenes Eiweiß zubereitet. Hohe, luftige American Pancakes sind damit nicht das Ziel. Verstreiche jede Teigportion direkt nach dem Einfüllen zu einem dünnen Kreis. Lass genug Abstand, um mit dem Pfannenwender unter die ganze Fläche zu kommen. Ein fest wirkender Rand und eine sich lösende Unterseite helfen beim richtigen Zeitpunkt zum Wenden.

Die erste Runde dient zur Orientierung: Ist die Mitte noch roh, während die Oberfläche bereits dunkel wird, braucht die nächste Portion weniger Hitze und mehr Zeit. Prüfe den ersten Pfannkuchen deshalb innen. Die angegebenen 55 Minuten gelten für den gesamten Ablauf mit mehreren Pfannenrunden; in einer kleineren Pfanne dauert es länger. Rezeptur, Stückzahl und Zeiten sind recherchierte Planwerte. Ein dokumentierter Küchenversuch steht noch aus.

Gut vorbereitet

Kleine Details, die helfen

Mit dem Löffel flach streichen

Apfelraspel bremsen das Verlaufen des Teigs. Verteile ihn gleich nach dem Einfüllen dünn mit der Löffelrückseite. Dicke Hügel brauchen länger und können außen zu dunkel werden.

Vor jeder Runde kurz umrühren

Nimm den Teig vom Schüsselboden mit, damit die letzten Pfannkuchen nicht anders zusammengesetzt sind als die ersten. Langsam rühren; Luft einschlagen ist hier nicht nötig.

Die Hitze nach der ersten Runde anpassen

Bleibt innen roher Teig, obwohl die Unterseite schon kräftig bräunt, reduziere die Hitze. Mehr Öl oder früheres Wenden ersetzen die nötige Garzeit nicht.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Rezept

Kann ich die glutenfreien Apfelpfannkuchen ohne Backpulver machen?

Ja, diese Rezeptur kommt vollständig ohne Backpulver aus. Eier, Milch und Reismehl bilden die Basis. Der Teig wird flach ausgestrichen; die Pfannkuchen sollen keine hohen, luftigen Pancakes werden.

Muss ich den geriebenen Apfel ausdrücken?

Drücke die Raspel im Sieb nur leicht an, damit frei austretender Saft abläuft. Sie sollen feucht bleiben. Die Apfelmenge wird vor dem Reiben, aber nach dem Schälen und Entkernen gewogen. Den abgelaufenen Saft nicht wieder zum Teig geben.

Warum zerreißen die Apfelpfannkuchen beim Wenden?

Wende erst, wenn die Ränder gesetzt sind und sich die Unterseite lösen lässt. Kleine, flach ausgestrichene Portionen lassen sich leichter vollständig mit einem breiten Wender aufnehmen. Nicht am noch flüssigen Rand ziehen; bei Bedarf etwas länger warten.

Kann ich Apfelmus statt frischem Apfel verwenden?

Für diese Mischung ist Apfelmus kein bestätigter Austausch. Es verteilt sich anders im Teig und kann zusätzlich Zucker enthalten. Verwende beim ersten Durchgang die fein geriebene, gewogene Frucht; eine Mus-Variante benötigt eigene Mengen und eine Erprobung.

Weiterlesen & verstehen

Das Wissen dahinter

Zutaten und ihre Eigenschaften besser verstehen — passend zu diesem Rezept.

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